Vernissage der Ausstellung „Das Leben ins Gedächtnis rufen“ – Frühe Arbeiten von Heinrich Siepmann (1904 – 2002)
Bildende Kunst
Waren die ersten Jahre des Malers Heinrich Siepmann noch geprägt von einem Suchen nach Stil und Formen, das zwischen den Sujets Landschaft, Portrait und Stilleben oszillierte, gab es mit den die katastrophalen Zeitläufte nach 1944 verarbeitenden Werken einen thematischen Bruch, der sich gleichsam des Lebens zu vergewissern suchte: das Leben ins Gedächtnis rufen.
Seit 1948 setzte sich Siepmann konsequent mit der Abstraktion auseinander, die schließlich ab 1957 die gegenständlichen Arbeiten der Zwischenkriegszeit vollständig ablöste und Ende der sech-ziger Jahre im Konstruktivismus mündete, mit dem er sich in die Kunstgeschichte der damaligen Bundesrepublik Deutschland eingeschrieben hat.
Im Gegensatz zu diesen Arbeiten sind seine frühen gegenständlichen Arbeiten kaum noch bekannt. Daher ist es das Anliegen der Ausstellung, einen repräsentativen Überblick über dieses eigenständi-ge Werk aus der Zeitspanne von 1926 bis in die 1950er Jahre zu geben.
Tanz der Marionetten, VG Bild-Kunst, Bonn, Photo Ralf Hecker
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Veranstaltungsort
Museum St. Laurentius
Martinistr. 7, 47229 Duisburgwww.sandor-szombati.de
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